ÜBER MICH - Martin Holderied
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Über Mich

Geboren am 1. Juli 1990, bin ich größtenteils in Lindenberg im Allgäu aufgewachsen. Dort betreiben meine Eltern eine Bäckerei und Konditorei. Ich war aktiver Leichtathlet, Schach- und Basketballspieler. Für die Basketballabteilung war ich als Trainer im örtlichen Sportverein tätig, zum Schluss auch als Abteilungsleiter. Mit 17 Jahren bin ich der SPD beigetreten, sehr zum Leidwesen meines Vaters, der für die CSU im Lindauer Kreistag sitzt.

2010 habe ich mein Abitur gemacht. Meinen Zivildienst – ja, damals gab es den noch – leistete ich im Rahmen des weltwärts Programmes in Äthiopien. Dort habe ich für und mit der Welthungerhilfe ein Jahr in einem Millenium Dorf auf dem Land und in einem Kinderhort in Addis Abeba gearbeitet.

Dieses Jahr war eine prägende Zeit in meinem Leben. Ich habe viel über mich gelernt, aber auch gesehen, was es heißt, wenn Menschen nicht die gleichen Chancen auf die freie Entwicklung ihrer Potentiale haben. Was es bedeutet, kaum oder keinen Zugang zu sauberem Wasser und Nahrungsmitteln zu haben. Und dass die Auswirkungen des Klimawandels, beispielsweise in Form von längeren und vermehrten Dürren, dort jetzt schon so katastrophal und real sind, wie sie es bei uns sein werden. Diese Erfahrungen sind bis heute Antrieb für meine politische Tätigkeit.

Zurück in Deutschland habe ich zuerst Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld, und dann Internationale Beziehungen und Diplomatie in Den Haag studiert. In den Semesterferien standen entweder Praktika (u.a. bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit oder bei verschiedenen Think Tanks) oder Arbeit in der Bäckerei meiner Eltern an. Höhepunkt meiner Studienenzeit war sicherlich die Zeit in Den Haag und das Erasmus Jahr in Istanbul. Nicht nur als Politikwissenschaftler lernt man im Ausland viel über das Ansehen und die Rolle Deutschlands, der EU, und Deutschlands in der EU.

Zurzeit arbeite ich an meiner Promotion. Dabei gehe ich der Frage nach, wie und warum Städte Märkte für home- und ridesharing regulieren. Sind es die höheren Mieten, die Plattformen wie Airbnb verursachen können, oder sind es die Proteste der Taxifahrer gegen Anbieter wie Uber, die die Verantwortlichen dazu bringen Sharingmärkte zu regulieren? Wie können Städte effizient und effektiv regulieren, und sollten es überhaupt die Städte sein, die Maßnahmen ergreifen, oder eher die Länder oder der Bund?  

Mir ist ganz klar: Ein Doktorgrad macht niemanden zu einem besseren Politiker. Ich glaube, dass andere Fähigkeiten, zuhören zu wollen, erklären und lernen zu können, gute Politiker ausmachen. Die Promotion ist mein Beruf. Nicht mehr und nicht weniger.